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Freitag, 5. Januar 2018

Eigen-Art


Amerikanisches Magazincover aus dem Jahr 1952

Ein Circusbesuch spricht alle Sinne an - und genau das macht ihn zu einem vielleicht anachronistischen, aber unbedingt erhaltenswerten und einmaligen Erlebnis. Circusse, die auf Tiere verzichten oder sie, wie neuerdings einer der Branchen-Größen, durch als solche kostümierte Darsteller oder gar Projektionen ersetzen, werden letztlich austauschbar mit anderen Unterhaltungsformen. Mit einem Verzicht auf Tierdressuren werden dem Circus Bilder, Bewegungsabläufe, Erlebnisse, Stimmungen, Gerüche, Traditionen, Beziehungen, Leistungen, Anachronismen – kurz: sinnlich-ästhetische Dimensionen – genommen, die ihn ausmachen. Auch wenn es durchaus wunderbare Artistik-Shows unter dieser Bezeichnung gibt, einem "Circus", der nicht zumindest Pferde-Darbietungen präsentiert, fehlt das "Gewisse Etwas".

Programmcover 1992 mit einem Bild von Frederic Menguy

Programmcover von Astrid Engels

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