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Samstag, 28. Juni 2014

Circuspalast



Das Circuszelt oder „Chapiteau“, das seit Beginn des 20. Jahrhunderts das Erscheinungsbild „des“ Circus prägt, trat seinen raschen Siegeszug erst Ende des 19. Jahrhunderts an. Zuvor spielten Wandercircusse bzw. „Kunstreitergesellschaften“ unter freiem Himmel „publik“ oder ließen sich von ortsansässigen Handwerkern provisorische Bauten errichten, die nach Beendigung des Gastspiels i.d.R. wieder abgebaut wurden.
In vielen Städten konnten zudem feste Gebäude angemietet werden, die zum Teil im Besitz bedeutender Circusdirektoren waren. 
Die prächtigen Bauten in den Metropolen ermöglichten aufwändig inszenierte Programme und prägten das Bild des großen eleganten Circus des 19. Jahrhunderts. Der 1852 erbaute Circus d’Hiver in Paris, der seit 1934 der Familie Bouglione gehört, vermittelt bis in die Gegenwart das Flair vergangener glanzvoller Circus-Zeiten. 

Die beiden ersten hübschen Cover dieses Posts aus den
20er Jahren im Stil des Art Déco illustrierte ein Grafiker
 namens
M. Margerie.

In den 1970er Jahren zierte dieses Bild vom Beginn des 
Jahrhunderts Programme des Cirque d’Hiver, Der Illus-
trator Lesbounit, nicht zu verwechseln mit dem Künst-
ler Robert Lesbounit, gestaltete während des ersten Welt-
kriegs französische Propaganda-Grafiken.

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