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Donnerstag, 3. Oktober 2019

Satire


1880

Eine der zahlreichen zeitgenössischen
Karikaturen auf die Bewerbung
Hans Stosch-Sarrasani verstand sich wie kaum ein zweiter darauf, sich und seinen Circus reklameträchtig in die Schlagzeilen zu bringen. Ein Reklamegag der besonderen Art mit weltweitem Presseecho war seine Bewerbung um den Posten des Berliner Oberbürgermeisters im Jahr 1931 – eine Steilvorlage für Satiriker bzw. Karikaturisten.
Aber auch ohne solche direkten Anlässe bot und bietet der Circus häufig die Kulisse für Satire aller Art, so beispielsweise im aktuellen Programm „Zirkus Angela“ des Berliner Kabaretts „Die Distel“.
Insbesondere Karikaturisten verorteten satirische Darstellungen politischer oder gesellschaftlicher Zu- und Missstände immer schon in der Welt der Manege.

Karikatur von Ragnvald Blix aus der Zeit des ersten
Weltkriegs in einer Ausgabe des "Simplicissimus"  

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeitete Lyonel Feininger als
 Karikaturist für die "Lustigen Blätter" - hier eine Illustration
aus einer Ausgabe des Jahres 1900.

"Weesste eigentlich, August, die Diplomaten sind auch nichts weiter als
Gaukler, nur dass sie nicht ihr eigenes Leben, sondern das anderer dabei
 riskieren." (Lustige Blätter 1900, No51, Illustr. von August Roubille)

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