Programm eines
Vaudeville-Theaters aus dem Jahr 1924
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Der Begriff “Varieté” wird
vornehmlich im deutschen Sprachraum genutzt, in Frankreich werden entsprechende
artistische Programme im „Casino“ oder in der „Music
Hall“ gezeigt, in Großbritannien ist ebenfalls von der "Music-Hall" die Rede, aber auch von der "Variety-Show". In Amerika wiederum hat sich der Begriff „Vaudeville“ etabliert.
Im amerikanischen
„Vaudeville“ - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen französischen Volkstheater - und der englischen „Music Hall“ spielten neben der Akrobatik Auftritte
von Komikern eine große Rolle und viele spätere (Stumm-) Filmgrößen wie Charlie
Chaplin, Stan Laurel, Buster Keaton oder die Marx Brothers hatten ihre Wurzeln
im Vaudeville-Theater.
In Frankreich hingegen nimmt
der Tanz in der Regel breiten Raum ein, womit oftmals eine große
Nähe zur Revue gegeben ist. In
Deutschland hingegen ist der Tanz im Varieté kaum noch von Bedeutung, ebenso wie Gesangseinlagen,
die im Vaudeville und der Music Hall häufig Bestandteil der Shows waren bzw.
sind.
Diese ansprechende Grafik
auf einem Programm des
Jahres 1930 erinnert an zeitgenössische
Tourismus-Plakate im Stil des Art Deco.
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Auch diese Illustration schmückt ein Music Hall-Programm.
Der Name des bekannten
Illustrators Maurice Berty war ein Pseu-
donym, hinter dem sich der Adlige Jean
de Lamberty verbarg.
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