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Sonntag, 24. November 2013

Exoten


Picchioni

Wenngleich wissenschaftliche Untersuchungen* immer wieder bestätigten, dass das „Circusleben“ auch für viele „Wildtiere“, die im Übrigen nicht aus der Wildnis stammen, in entsprechend gut geführten Unternehmen durch intensive Hinwendung und Pflege, das fordernde Training und die Abwechslungen der Standortwechsel für das physische und psychische Wohlbefinden alles andere als abträglich ist, verbreiten Tierrechtsgruppen mit enormem Aufwand und Einflussnahmen auf Presse und Politik ihre gegenteilige Polemik – Ideologien brauchen Feindbilder. Leider nutzen nur selten Entscheidungsträger die Möglichkeit, sich vor Ort davon zu überzeugen, dass Circustiere i.d.R. das genaue Gegenteil von gequälten, gebrochenen oder gestressten Kreaturen sind.
Darüber hinaus stieg in den letzten Jahrzehnten der Aufwand bei der Unterbringung der für den Circus geeigneten Arten beträchtlich, wobei mit dem gestiegenen Platzbedarf die Anzahl der mitgeführten Tiere deutlich zurückging und einige Arten ganz verschwinden bzw. verschwunden sind. Im Circus gelten dabei alle Tiere außer Pferden, Haus- und Raubtieren als „Exoten“.
Vor nicht allzu langer Zeit waren gerade exotische Tiere noch ein wichtiger Reklamefaktor, der nicht zuletzt bei der Plakatwerbung eine große Rolle spielte - mitunter ist das auch heute noch der Fall.


1980
Colizzi verstand sich nicht nur auf Raubkatzen.



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