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Sonntag, 28. April 2013

Im Banne der Hypnose


Napoli

Wenn "Karah Khavak" mit seinen Krokodilen in einem Programm engagiert ist, so in der Regel als Reklamenummer.
Dabei kann man bei Reptilien kaum von einer "Dressur" sprechen, da diese Tiere nicht sonderlich gelehrig und noch dazu überaus vergesslich sind. Reptilien werden somit „lediglich“ vorgeführt - oftmals unter Ausnutzung des Umstandes, dass sie wechselwarm und somit bei niedrigeren Temperaturen weniger lebhaft sind. 
Die verschiedenen Mitglieder der Familie Kocka, die seit den 1930er Jahren den Künstlernamen „Karah Khavak“ nutzen, verstehen sich besonders auf die effektvolle Präsentation von Krokodilen, wobei sie ihre Nummer meist „indisch“ verkaufen und die Tiere zu hypnotisieren vorgeben. 
Zuvor feierten bereits der aus Italien stämmige "Blacaman" und seine vormalige Assistentin "Koringa" mit ähnlichen Darbietungen große Erfolge.


"Koringa" auf einem Programmcover von "Mill's Circus" von 1938

Der erste „Karah Kavak“ auf einem Programm des Circus Jacob Busch aus den frühen 1940er Jahren:
„Karah Khavak’s wilde Riesenkrokodile im Banne der Hypnose unter dem Willen ihres Bezwingers."
(Tillmanns)

Colizzi

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