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Freitag, 21. September 2012

Circus unter Wasser

Dieser wunderschöne Entwurf stammt von Toni Bernat.

Trotz des enormen technischen Aufwands gibt es immer wieder Unternehmen, die einen „Circus unter Wasser“ präsentieren. Der Grund hierfür liegt vor allem darin, dass diese  Produktionen äußerst werbewirksam sind.
Lange Zeit waren solche aufwändigen Shows ausschließlich in festen Circusbauten zu sehen, wo die mit Wasser gefüllte Manege oftmals in spektakuläre Circuspantomimen eingebunden war.
Beim reisenden Zeltcircus lässt eine Wassermanege insbesondere wenig Spielraum für ein abwechslungsreiches artistisches Programm, und auch der Inszenierung des wässrigen Programmteils sind logistische, personelle und technische Grenzen gesetzt.
In der Regel wird daher vor der Pause ein normales Circusprogramm gezeigt, in dem sich aus nahe liegenden Gründen die Tiernummern drängen. Während der Pause wird die Manege ausgekleidet, so dass sie in der zweiten Hälfte die Wassermassen aufnehmen kann, die aus einer Öffnung über dem Artisteneingang herabstürzen. Akrobatik findet zumeist auf einer kleinen Plattform in der Manegenmitte statt, eine Seelöwennummer ist oftmals die einzige Dressurdarbietung. Demgegenüber nehmen die Ausstattung sowie Farb- und Wasserspiele einen breiten Raum ein.

Knudsen

Aufgrund des Erfolgs seiner Wassershow zählte der Circus
Fliegenpilz zeitweise zu den größten deutschen Circussen.

Der Circus Busch-Nürnberg – nicht zu verwechseln mit Circus Busch-Berlin – veranstaltete 
zu Beginn der 1930er Jahre als einer der ersten Wasserproduktionen in einem Circuszelt.


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