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Samstag, 19. Januar 2013

Fliegende Menschen


Der Traum vom Fliegen

Ein großer Circus, der etwas auf sich hält, hat eine Flugtrapez-Darbietung im Programm. Wenn die Artisten in scheinbarer Schwerelosigkeit durch den Raum zu „fliegen“ scheinen, vereinigen sich in einzigartiger Weise Staunen, Nervenkitzel und Ästhetik.
Die Nummer am „Fliegenden Trapez“ bildet den akrobatischen Höhepunkt einer jeden Circusvorstellung und die lange Zeit vorwiegend aus Lateinamerika kommenden Trapezleute zählen zu den bestbezahlten Artisten.
In den letzten Jahrzehnten drängen vermehrt Artisten aus Osteuropa und Asien in dieses Metier. Obwohl Russen, Chinesen und Nordkoreaner häufig enorme, bislang ungeahnte Höchstleistungen vollbringen, haben sie oftmals nicht die Ausstrahlung südamerikanischer oder auch italienischer Truppen. 
Aus Südafrika kamen die sechs "Flying Rodleighs", die in ihren besten Zeiten einen zweiten festen Fangstuhl sowie eine "Russische Schaukel" in ihre wunderbar inszenierte, erstklassige Flugtrapez-Darbietung integriert hatten. Diese überaus ansprechende, auch musikalisch stimmungsvoll arrangierte Aufführung war Anfang der 90er Jahre umjubelte Schlussnummer im Circus Siemoneit-Barum.

... wenige Augenblicke vor dem legendären "Dreifachen"

... ein wunderschöner Plakat-Klassiker der Nachkriegszeit,
ursprünglich wohl für den Cirque Amar entworfen.

Englisches Plakat von 1976

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